Archiv der Kategorie 'Hells Angels / Bandidos / Nazi-Rocker'

Rocker und Rechtsextreme: Immobiliengeschäfte

Nachdem ein Neonazi ein Lokal bei Stade ersteigert hat, will sich der Verfassungsschutz nicht festlegen, wer demnächst dort feiern könnte: Aktiv sei der Käufer in mehreren Szenen.

Der Kauf ist nicht anzufechten: Die Ersteigerung des Gasthauses „Zur Symphonie“ in Hollern-Twielenfleth bei Stade durch den Rechtsextremisten Sebastian Stöber ist rechtens. „Es kam völlig überraschend“, sagt Hans Jarck, Bürgermeister der Samtgemeinde Lühe und bestätigt, dass keine Vertragsauflösung möglich sei. Am 17. Juni ersteigerte Stöber den über 100 Jahre alten Gasthof mitsamt rund 8.000 Quadratmetern Grund. Wer das Gebäude nutzt, ist derweil unklar. Denn Stöber bewegt sich auch im Rockermilieu.

(weiterlesen)

45 Minuten (NDR): Die Macht der Rocker

Ey, Loide. Lange nix mehr jeposted hier mit Rockers und Gendamerie. Viel is‘ passiert: Bandidos und die Höllenengel kuscheln nun ein wenig, bis die Innenministerkonferenz in Vergessenheit geraten ist und dann geht’s wieder zur Sache, weil irgendoiner die Ähre des Annern nicht reschpecktiert, yo. Nun kiekste Dir dat ma an hier und erfährst, dat nich‘ allet Jold is‘ wat jänzt. ;)

45 Minuten (NDR): Die Macht der Rocker (Hells Angels / Bandidos 2010)

Kick Click the pig pic! < @:-)
cyberpunk

Hells Angels und Bandidos: Polizei schließt Rockerclubs im Norden

Die Kieler Landesregierung greift durch: Erstmals hat die Polizei in Schleswig-Holstein örtliche Clubs der Hells Angels und Bandidos verboten. Die Rocker sind empört – und wollen dagegen juristisch vorgehen.

Bandidos & Hells Angels: Clubs im Norden geschlossen
Wie viele Bullen braucht man, um eine Glühbirne ein „Hells Angels“-Schild zu entfernen?

Den kompletten Artikel und ein Video gibt’s hier.

cyberpunk

Waffenstillstand im Rockerkrieg? HELL NO!

Oh je! Sollte sich meine Reihe „Hells Angels / Bandidos / Nazi-Rocker“ schon nach 7 Beiträgen dem Ende nähern? Wenn es nach den doofen Blumenkindern und Friedensstiftern dieser Republik geht, würden die pöhsen Rockers sicher bald alle gemeinsam in Harmonie ihre Feste feiern. Nicht mit mir! Ich sag’s frei heraus: Ich bin dagegen! Auch wenn der Chef der „Hells Angels“ in Hannover, Frank Hanebuth, sich ein Ende des Rockerkriegs gut vorstellen könnte, sieht das ein sog. Experte für Rockerkriminalität, Jürgen Roth, ganz anders – puh! Schwein gehabt! Sehet und höret selber:

Video (Pop-Up-Fenster erlauben!):
Waffenstillstand im Rockerkrieg? „Hells Angels“ äußern sich

Hells Angels

Ich denke ja auch, dass der liebe Frank nur der sog. Altersmilde zum Opfer gefallen ist. Zum Glück gibt es ja genügend wilden Nachwuchs, der bestimmt dafür sorgen wird, dass ich diese tolle Reihe noch laaaange fortsetzen kann.

Schließen wir diesen Beitrag mit meinem Lieblingszitat in Sachen Rocker-Kram ab:„Hells Angels ist das Schwerste, was du machen kannst als Mann!“

cyberpunk

Eieiei, nun ist wohl endgültig Schluss mit lustig!

Polizist bei Einsatz im Rockermilieu von einem „Hells Angel“ erschossen

Ein 42 Jahre alter Polizist ist bei einem Einsatz im Rockermilieu in Anhausen (Kreis Neuwied) erschossen worden. Bei dem Schützen handelt es sich um ein Mitglied der „Hells Angels“. Die Beamten eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) wollten ein Wohnhaus durchsuchen.

Polizist von Hells Angel erschossen

Während die Polizisten versucht hätten, die Haustür zu öffnen, habe der 43-jährige Rocker ohne Vorwarnung zwei Schüsse durch die geschlossene Tür abgegeben, teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz mit. Davon traf zumindest ein Schuss einen der SEK-Beamten.

Der getötete Polizist habe seitlich zur Tür gestanden, berichtete der Leitende Oberstaatsanwalt Horst Hund. Er habe zwar eine Schutzweste getragen, die Kugel sei jedoch durch seinen Arm in den Oberkörper eingedrungen. Der 42-Jährige wurde so schwer verletzt, dass er kurz darauf starb. Das Opfer war ledig. Seine Angehörigen werden von Polizeipsychologen betreut.

Den weiteren Angaben zufolge überwältigten die übrigen Polizisten den „Hells Angel“ und seine Lebensgefährtin ohne den Einsatz von Waffen. Der Rocker wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft will Haftbefehl wegen Mordes gegen den Mann beantragen.

(mehr…)

Ex-NPD-Politiker Peter Borchert offenbar „Bandidos“-Drahtzieher

Falls jemand das Foto hat, auf dem Peter Borchert mit Bandidos-Kutte zu sehen ist (siehe Bericht), bitte einen Kommentar da lassen. Danke!

Bandidos
Bullen nehmen ein Mitglied des Motorradclubs „Bandidos“ in Neumünster in Gewahrsam.

04.03.2010 | Im Saal 132 des Amtsgerichts Hamburg-Mitte gibt er Anfang Februar den „Biedermann“. Mit weit aufgerissenen Augen sagt Peter Borchert: „Ich habe die Frau nicht geschlagen, ich wollte ihr nur helfen.“ Der Richter aber glaubt ihm nicht, verurteilt ihn zu 1.350 Euro Geldstrafe, weil er nach Überzeugung des Gerichts am Rande der Neonazi-Krawalle am 1. Mai 2008 in Hamburg eine Frau aus Ghana geschlagen hatte. Der 35 Jahre alte Borchert quittiert es mit einem Achselzucken: „Ich bin ein Knast-Profi“, sagt er. Die Geldstrafe, so meinen Sicherheitsexperten, zahlt Borchert aus der Portokasse.

(mehr…)

„Wir wollen sehen, ob ein Krieg ausbricht“

Kinnas, es is‘ noch gor nich‘ Sonnach und schon geht dat hier weida mit de Rockers. Ich kriech mich nich‘ ein. Wat‘n Spektaukel…

Denn die Frage ist nun: Wie reagieren die Bandidos? Kommt es zu Racheakten, kollektiven Vergeltungsmaßnahmen? Müssen die „Verräter“ um ihr Leben fürchten, wie es Sitte ist bei den Rockern? Kurzum: Was bedeutet der Frontenwechsel?

… wird sich Uschi in Manni verlieben oder wird Karl sie zurück erobern? Das erfahrt Ihr nur hier – auf cyberpunk’s Blogsport! Stay tuned!


Berliner Bandidos wollen zu Hells Angels überlaufen


Von Jörg Diehl, Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer
Rocker machen rüber: Nach Informationen von SPIEGEL TV und SPIEGEL ONLINE wollen in Berlin Dutzende Bandidos bei den eigentlich feindlichen Hells Angels eintreten – ein bislang einmaliger Vorgang. Ermittler fürchten nun Racheakte und die Eskalation des Machtkampfs.

Hamburg – Es ist erst einige Monate her, da sollen die Bandidos in Finowfurt nördlich von Berlin über ihre Widersacher hergefallen sein. Nach den bisherigen Ermittlungen des brandenburgischen Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Frankfurt an der Oder lieferte sich mindestens ein halbes Dutzend Berliner „Banditen“ zunächst eine wilde Verfolgungsjagd mit einigen Hells Angels aus der Hauptstadt, dann kam es zu einer wüsten Schlägerei.

Am Ende lag der Angels-Sympathisant Enrico K. schwerverletzt auf der Straße – mit einer Axt im Bein. Der Polizei erklärte der 26-Jährige: „Das war ein Verkehrsunfall.“

Das Gesetz des Schweigens war schon immer ein hohes Gut in Rockerkreisen und mindestens so heilig wie der Hass auf die feindlichen Clubs. Daher ist die aktuelle Entwicklung, von der SPIEGEL TV und SPIEGEL ONLINE an diesem Mittwoch erfuhren, ebenso beispiellos wie gefährlich.

Demnach wollen insgesamt 76 Mitglieder und Unterstützer des Berliner Bandido Chapters „Centro“ zu den verfeindeten Hells Angels überlaufen. Sie hätten sich sogar schon in nagelneuen rot-weißen Klamotten gezeigt, sagen Ermittler, die auch Angels-Anführer André S. bei den Rivalen gesehen haben wollen. Der 45-Jährige war erst kürzlich niedergestochen worden – wohl von Bandidos.

Das Rübermachen der Rocker
Beamten zufolge sollen der Hannoveraner Hells-Angels-Boss Frank H. und „Centro“-Chef Kadir P. das große Rocker-Rübermachen in der vergangenen Woche verhandelt haben. Am Dienstagabend sei „es dann passiert“, sagte Peter M., einer der ranghöchsten europäischen Bandidos, SPIEGEL ONLINE. Hells Angel Rudolf „Django“ T. wollte die Aufnahme der Ex-Rivalen hingegen noch nicht bestätigen: „In den nächsten Tagen geben wir Bescheid.“

Offenbar befindet sich die in der Szene ob ihrer Schlagkräftigkeit ebenso berüchtigte wie gefürchtete „Centro“-Truppe noch in einer Art Zwischenphase, von den einen haben sie sich losgesagt, bei den anderen sind sie offiziell noch nicht aufgenommen. Die Bandidos-Insignien jedenfalls haben die Rocker inzwischen von der Fassade ihres Clubheims in der Berliner Residenzstraße entfernt.

Brutale Auseinandersetzungen
In den vergangenen Monaten war es vor allem in Schleswig-Holstein, Berlin und den neuen Bundesländern immer wieder zu brutalen Auseinandersetzungen zwischen den verfeindeten Gruppierungen gekommen: Messerstechereien, Schießereien, Sprengstoffanschläge – die Gewalt eskalierte. Der Grund: Die Bandidos hatten vor allem im Osten Hunderte junge wütende Männer mit Migrationshintergrund und krimineller Energie rekrutiert – und die Angels damit zunehmend unter Druck gesetzt.

Das „Centro“-Chapter von Kadir P. galt in diesem zunehmend brutalen Dauerzwist als besonders gefährlich – und auch als schwer beherrschbar. Immer wieder fügte die Truppe den Rivalen aus dem Angels-Lager, das in der Hauptstadt eine große Nähe zu der rechtslastigen Fanszene eines örtlichen Fußballclubs pflegt und ausweislich eines jüngst veröffentlichten Zeitungsberichts keine Ausländer in seinen Reihen duldet, schwerste Verletzungen zu. Doch das scheint nun vergeben und vergessen, aus Todfeinden könnten schon sehr bald Brüder werden.

Vor dem Berliner Bandido-Vereinsheim hat inzwischen die 22. Einsatzhundertschaft der Polizei Position bezogen. Aus Ermittlerkreisen verlautete, dass seit Dienstagabend in Berlin und Brandenburg „einschlägige Objekte“ der Rocker observiert würden. „Wir wollen sehen, ob ein Krieg ausbricht“, so ein Fahnder gegenüber SPIEGEL TV.

Denn die Frage ist nun: Wie reagieren die Bandidos? Kommt es zu Racheakten, kollektiven Vergeltungsmaßnahmen? Müssen die „Verräter“ um ihr Leben fürchten, wie es Sitte ist bei den Rockern? Kurzum: Was bedeutet der Frontenwechsel?

„Dass sie weg sind“, sagt Europas Bandido-Vize Peter M. am Telefon – und legt auf.

(Quelle: Spiegel.de)

Wenn das so weiter geht, brauch‘ ich doch tatsächlich noch ’ne Kategorie „Krimi“. Jedenfalls is‘ da ma‘ mächtig Druck im Kessel!
cyberpunk




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: