Archiv für Juli 2010

FORUS: Ein aufstrebener Stern am Punkrock-Himmel!

Wer auf schnellen, meldoischen Punkrock á la Belvedere abfährt, für den ist dieser Scheiß definitiv Pflicht! Das Komplettpaket der 3 CD’s kann hier heruntergeladen werden. Wer nur mal reinschnuppern will, nimmt einen der Download-Links neben dem jeweiligen Album. Erwähnen sollte man noch, dass am 11.08. ein „Tribute to Belvedere“-Sampler mit 15 Bands (u.a. FORUS) erscheint, der Euch alle von den Socken hauen wird. Kostprobe? Click me!

FORUS - Start From Zero

Titel: FORUS – Start From Zero
Homepage: MySpace | Store
Download: CLICK!

FORUS - Aaron's Revolution

Titel: FORUS – Aaron’s Revolution
Homepage: MySpace | Store
Download: CLICK!

Coalition | 4 Bands For One Force

Titel: Various Artists – Coalition | 4 Bands For One Force
Bands: FORUS, Actionmen, Hero Of Our Time & Play Attenchon
Download: CLICK!

Ganz frische Live-Aufnahmen von FORUS gibt es auch zu bestaunen. Soundqualität ist eher solala, die Bild-Qualität mit 720p dafür genial.

Achtung: Wer sich durch das Bildmaterial belästigt fühlt, kann sich beim Notfalltelefon +49-555-HELP!-NUDISTS melden.

„…with a little tapping…“
cyberpunk

TweetDeck: Geniale Software, um Twitter-Accounts auf dem Desktop, iPad oder iPhone zu managen

Ich habe mir ja kürzlich auch einen Twitter-Account zugelegt und mich gefragt, wie ich denn nun Das Gezwitscher der Anderen™ verfolgen kann, ohne ständig auf auf Twitter schauen zu müssen. Die Antwort war schnell gefunden – TweetDeck. Ein Layout und Design nach meinem Geschmack. Ziemlich intuitiv und kaum Bugs. Obwohl sich TweetDeck z.Zt. noch im Beta-Stadium befindet, bin ich jetzt schon Fan. Hier ein paar Videos:

Und für die fetten Kapitalistenschweine unter Euch *hust*:

So, nun widme ich mich mal wieder der Suche nach einem geeigneten Hoster, der mich anonym registriert und zugleich günstig ist. Danach muss noch ein neues Wordpress- oder Joomla-Template gefunden werden und dann geht’s ans Designen. Es ist also noch jede Menge zu tun.

Oi! :-)
cyberpunk

Online-Demo: Kennzeichnungspflicht für Polizisten!

In dem im Juli 2010 veröffentlichten Bericht dokumentiert Amnesty International ernstzunehmende Vorwürfe von mutmaßlicher Misshandlung und unverhältnismäßiger Gewaltanwendung durch Polizeibeamte in Deutschland. Amnesty International schildert und kritisiert in dem Bericht, dass die Ermittlungen bei Anzeigen gegen Polizisten mangelhaft waren.

Seit 2004 haben 869 Personen Amnesty International über Probleme mit der Polizei informiert. In 138 Fällen stellte Amnesty International weiterführende Nachforschungen an. Im Zuge dieser Recherchen wurden mutmaßliche Opfer (und bei Todesfällen überlebende Angehörige), Anwälte, Vertreter von Polizei und Staatsanwaltschaften sowie Richter befragt. 15 Fälle werden im Bericht ausfürlich beschrieben, drei davon in der Zusammenfassung im Pressebereich.


Amnesty International’s Bericht 2010 „Täter unbekannt“

Still not <3′ing police!
cyberpunk

Deutsche Ausgabe: „The Coming Insurrection“ – „Der kommende Aufstand“ (Online-PDF und Download)

The Comming Insurrection - Der kommende AufstandEin Aufstand, wir können uns nicht mal mehr vorstellen, wo er beginnt. Sechzig Jahre der Befriedung, ausgesetzter historischer Umwälzungen, sechzig Jahre demokratischer Anästhesie und Verwaltung der Ereignisse haben in uns eine gewisse abrupte Wahrnehmung des Realen geschwächt, den parteilichen Sinn für den laufenden Krieg. Es ist diese Wahrnehmung, die wir wiedererlangen müssen, um zu beginnen.

Warum eine deutschsprachige Ausgabe?
Bevor wir uns daran machten „L‘insurrection qui vient“ zu übersetzen, waren wir eigentlich der Meinung, es nicht zu tun. Im Grunde dachten wir, dass dieses Buch zu speziell auf die französische Situation zugeschnitten ist, in den Beispielen wie in der Schwerpunktsetzung. Warum haben wir es trotzdem getan?

Der wichtigste Grund ist wohl, dass wir es satt haben, politische Pamphlete zu lesen, die sich mit der Darstellung der schlechten Verhältnisse begnügen, ohne konkrete Schritte zu ihrer Aufhebung in die Diskussion zu werfen. „Der kommende Aufstand“ beschreibt die bröckeligen Fundamente der gegenwärtigen Ordnung nicht, um aufzurütteln oder Therapien zu ihrer Rettung vorzuschlagen, im Gegenteil. Die Zerbrechlichkeit der verschiedenen Aspekte dieser Welt der Domestizierung und Vernutzung, ihre neusten Transformationen werden nur durchgespielt, um endlich ihre Zerstörung konkret ins Auge zu fassen. Die Selbst-Zurichtung der Individuen, die sich mit Pillen im Rennen der Vermarktung halten, die Gewöhnung schon der Kleinsten daran, dass ihr Leben in der Selektion für eine Arbeitswelt bestehen wird, deren einziger Zweck der Erhalt des Hamsterrades selbst ist; der Angriff auf unser Leben wird nur geschildert, damit wir uns darin erkennen und dagegen in Stellung bringen können. Die Rundreise durch das trostlose Existieren der Metropole ist Aufklärung nicht im mythischen, sondern im militärischen Sinne: die Klärung eines gemeinsamen Ausgangspunktes, der operativen Bedingungen einer Real-Exit-Strategie aus der globalen Misere, und nicht zuletzt der praktischen Hebel, die uns in diesem Kampf zur Verfügung stehen.

Die Tatsache, dass der soziale Angriff der Eliten in den verschiedenen Staaten der westlichen Welt zusehends ähnliche Formen annimmt, kann eine derartige Positionsbestimmung über alte kulturelle Grenzen hinweg tragen. Die Vermessung und Verwaltung des Menschenmaterials kommt uns allen bekannt vor, auch wenn Dateien und Polizeien andere Namen tragen. Der Klartext hinter der Billig-Propaganda von Managern und Kriegsherren tritt international so klar zutage wie die Erfahrung sich verschärfender Ohnmacht angesichts der unbelehrbaren Arroganz der Macht. Die Kolonisierung verarmter Viertel, der expandierende Assimilationsdruck nicht nur in den Banlieues schärft das Verständnis eines Widerstands, der sich nicht mehr mit Forderungen aufhält. Der sich in der Tat organisiert.

Wir schätzen den Text der französischen GenossInnen als Beitrag zur uralten, immer wieder neu aufflammenden Debatte darüber, wie wir uns diesen Quatsch vom Hals schaffen können, diese ewig gleiche Reduzierung der Welt auf die Verwertung der Welt. Eine Gebrauchsanweisung für die Revolte ist das Buch nicht. Das wäre vollkommen absurd. Jedes Aufbegehren ist so einzigartig wie die Revoltierenden selbst; eine Vielfalt an Traditionen, Kampferfahrungen und Träumen, erkennbar aber nicht vereinheitlicht durch den Glutkern ihrer Sehnsucht nach Befreiung. Viele Überlegungen über den kommenden Aufstand finden wir inspirierend, manche Taktiken direkt übertragbar, und einiges führt uns zu anderen Schlussfolgerungen, weil unsere Stärken andere, unsere Kämpfe nicht identisch sind. Richtig und gut für die Überwindung hiesiger Defizite finden wir, dass der in diesem Buch vertretene Zugang helfen könnte, den Status Quo linker Teilbereichskämpfe aufzubrechen, der im Horizont der Opposition oft an die unverbundene Aufzählung unzähliger Antis gebunden bleibt und dadurch nahe legt, sich in feindlichen Kategorien einzukästeln.

Die Bedeutung der Diskussionen und praktischen Versuche, die in den letzten Jahren um die Idee des Aufstands kreisen, sehen wir in der Erneuerung einer lebendigen revolutionären Perspektive, im handgreiflichen Ringen um die Wiedervereinigung von Denken und Handeln – nicht in 500 Jahren oder am anderen Ende der Welt, sondern hier und heute. Das Experimentieren mit Alternativen und der Kampf gegen das Establishment sind nicht nur nicht unvereinbar, sie ergänzen sich und sind unmittelbar aufeinander angewiesen. Das unsichtbare Komitee fordert uns auf, die Waffe der Kritik nicht in den Dienst der eigenen Entwaffnung zu stellen und den Kampf auf der Strasse nicht in den Abschied vom Nachdenken darüber münden zu lassen, wie wir uns langfristig halten können, denn der Aufbau autonomer Strukturen ist notwendige Basis für jeden ernst gemeinten Angriff auf dieses System. Der allerdings hat viele Formen und bringt unterschiedlichste Kommunen hervor.

„Der kommende Aufstand“ wird uns nicht ersparen, in unseren eigenen Zusammenhängen klar zu kriegen, wer unsere Feinde sind und wo ihre Schwachstellen liegen, wie sie angegriffen werden können und welche Fallen es zu vermeiden gilt. Wir können den Text nutzen, um unsere Ideen und unsere Praxis weiterzuentwickeln.Wir können kritisch darauf antworten und die internationale Debatte um unser Tortenstück Erfahrung bereichern, und so dazu beitragen, eine neue Sprache der Rebellion zu entwickeln. Notwendig ist das Buch dafür keinesfalls. Um unsere Situation zu erkennen und daraus aufzubrechen braucht es keinen Masterplan, keine eine Wahrheit, die uns offenbart werden muss. Wir können an jeder Ecke loslegen, unser Leben in die eigenen Hände nehmen und uns gegen die herrschenden Verhältnisse verbünden. Was die unsichtbaren GenossInnen allerdings zu bedenken geben, ist, dass es zum Schmieden einer nachhaltigen, den absehbaren Attacken der Gegenseite gewachsenen Strategie Sinn macht, eine gewisse Koordination zwischen den einzelnen Gruppen zu kultivieren, um eine gemeinsame Verteidigung zu ermöglichen.

Als Diskussionsvorschlag in Richtung einer derartigen strategischen Kooperation finden wir das Buch der französischen GenossInnen gut, nicht als neue Schule oder Kult. Diese undogmatische Weigerung beinhaltet, dass es uns im Grunde gleichgültig ist, ob die AutorInnen die Emanzipation der anderen Kollektive zentral am Herzen liegt oder ob sie lieber alle nach ihrem Ebenbild schaffen würden. Es geht nicht darum ja oder nein zu ihrem Vorschlag zu sagen, sondern um die Eskalation einer Diskussion, zu der auch sie nur beigetragen. Ein libertärer Aufstand wird sich nicht ausbreiten, von der Revolution ganz zu schweigen, solange der Ruf nach FührerInnen uns innerlich schwächt. Wie alle Bücher hat auch „Der kommende Aufstand“ seine blinden Flecken, und die Unterschätzung der Möglichkeit einer autoritären Wendung der ganzen Angelegenheit zählt mit Sicherheit dazu. Was nichts anderes heisst, als dass diese Auseinandersetzung noch darauf harrt, von uns geführt und aufgeschrieben zu werden! Wenn es gelingt zu vermeiden, die Diskussion über den kommenden Aufstand auf eine banale Zugehörigkeitsmaschine einzudampfen, könnten folgende Analysen und Vorschläge helfen, uns mit organisierteren Strukturen gegen die fortschreitende Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu formieren und eine lange nicht gesehene Schlagkraft zu entfalten.

(via)

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TrueCrypt 7.0 veröffentlicht!

Von TrueCrypt, der Software zur Verschlüsselung von Festplatten und Wechseldatenträgern wurde gestern Abend eine neue Version veröffentlicht. Eines der neuen Features ist die Unterstützung des hardware-beschleunigten Algorithmus AES. Das Update kann ab sofort kostenlos bezogen werden.

TrueCrypt
Manche Prozessoren bieten eine hardwarebeschleunigte Verschlüsselung mit dem weit verbreiteten Algorithmus AES an. Wer die Verschlüsselung darüber laufen lässt, wird seine Daten im Vergleich zur herkömmlichen Methode in kürzerer Zeit verschlüsseln können. Auf der Website des Projekts findet sich eine Liste aller Prozessoren, die diese Methode derzeit unterstützen. Datenträger können jetzt unter Windows mit der neuen Version automatisch angemeldet werden, sofern das richtige Passwort eingegeben wird und der Datenträger in dieser Form konfiguriert wurde. Neben der verbesserten Sicherheit der Software wurden einige Bugfixes vorgenommen und diverse neue Features implementiert. Die Liste aller neuen Funktionen findet sich hier auf der Website von TrueCrypt.

Version 7.0 Stable liegt kostenlos als Download für Windows 7/Vista/XP/2000, Mac OS X und Linux-Distributionen vor. Wem TrueCrypt gefällt, sollte über eine Spende nachdenken. Die Autoren würden sich natürlich über eine finanzielle Unterstützung freuen, um die Zukunft der Software garantieren zu können. Diese kann als einmalige Zahlung oder in Form eines monatlichen Dauerauftrages erfolgen. Weitere Informationen dazu sind hier einsehbar.

(via)

Achtung Hausdurchsuchungen! Verschlüsselt Eure Festplattenpartitionen!

Festplatte mittels TrueCrypt verschlüsseln!

Dass die Verschlüsselung von Daten der Erhaltung einer Privatsphäre dient, bemerkt man spätestens, wenn ein USB-Stick verloren geht. Wird ein Laptop gestohlen, möchte man die private Fotosammlung sicher nicht im Internet sehen.

Investigative Journalisten, Rechtsanwälte und andere berufliche Geheimnisträger haben das Recht und die Pflicht, Informationen über ihrer Mandanten zu schützen. Sie sollten sich frühzeitig Gedanken über ein Konzept zur Verschlüsselung machen. Es ist wirklich ärgerlich, wenn die Rote Hilfe einen unverschlüsselten Datenträger mit Mitgliederdaten verliert. Das kann ernste Konsequenzen haben.

Diese Beispiele zeigen, dass unterschiedliche Anforderungen an eine Verschlüsselung bestehen können. Bevor man wild anfängt, alles irgendwie zu verschlüsseln, sollte man sich Gedanken über die Bedrohung machen, gegen die man sich schützen will:

  • 1. Schutz sensibler Daten wie z.B. Passwortlisten, Revocation Certificates o.ä. erfordert die Speicherung in einem Container oder verschlüsselten Archiv, welches auch im normalen Betrieb geschlossen ist.
  • 2. Schutz aller persönlichen Daten bei Verlust oder Diebstahl von Laptop oder USB-Stick erfordert eine Software, die transparent arbeitet ohne den Nutzer zu behindern und bei korrekter Anmeldung möglichst automatisch den Daten-Container öffnet.
  • 3. Backups auf externen Medien enthalten in der Regel die wichtigen privaten Daten und sollten ebenfalls verschlüsselt sein. Dabei sollte die Wiederherstellung auch bei totalem Datenverlust möglich sein. Es ist nicht sinnvoll, die Daten mit einem OpenPGP-Schlüssel zu chiffrieren oder Keyfiles zu verwenden, die nach einem Crash evtl. nicht mehr verfügbar sind.
  • 4. Wer eine Manipulation der Sytemdaten befürchtet, kann seinen Rechner komplett verschlüsseln und von einem sauberen USB-Stick booten. (Truecrypt ab Version 5.0 für WIN, DM-Crypt für Linux oder GELI für FreeBSD)
  • (via)

    Download: Privacy-Handbuch der German Privacy Foundation e.V.

    Auch solltet Ihr Euch nicht von folgendem Szenario verrückt machen lassen. :)

    Traum und Wirklichkeit: Wie Behörden tatsächlich an Dein Passwort kommen wollen.

    FBI beißt sich an verschlüsselten Festplatten die Zähne aus

    Happy crypting!
    cyberpunk

    New releases und Konzerte: Balboa Burnout / Antitainment / Mad Minority / Kaput Krauts / FUCKFX

    Endlich mal wieder eine Punkrock-News.

    Deutschland ist raus und wenn’s läuft, dann läuft’s richtig gut. Morgen gibt’s zwei erwähnenswerte neue Platten zu kaufen / zu saugen. Number one ist das neue Release „OKHC“ von Balboa Burnout, welches mit einem netten Lineup morgen im T-Keller vorgestellt wird. Supportet werden die teils Ex-El Mariachis, von den ebenso so geilen Bands Captain Planet und Septic Dieter. In dieser Konstellation kann es morgen nur eine super Feierei werden und für eine After-Show-Party haben die hiesigen Burschenschaftler der Burschenschaft Hannovera (Herzberger Landstr. 9 – gegenüber der Stadthalle) mit ihrem 162. Stiftungsfest gesorgt, welches vom 9. bis 12. Juli stattfindet (Infos).

    Auch die fast schon legendären Antitainment bringen ein neues Album heraus. Es trägt wohl den Namen „Noch real!“ und erscheint ebenfalls morgen.

    In den Startlöchern stehen laut Insider-Dorf-Infos zwei weitere Alben. Eine Split-Platte zwischen Mad Minority und Kaput Krauts wird früher oder später aus der Presse kommen und auch das erste Album von FUCKFX ist laut eigenen Informationen in Produktion und soll demnächst erscheinen.

    cyberpunk




    Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: