Archiv für Juni 2010

Mark Medlock is‘ ’ne schwule Hete und die Arbeitslosenzahlen sind gesunken!

Die Tagesschau verkündet: Zahl der Arbeitslosen sinkt im Juni um 88.000 – toll… und in China fällt die berühmte Sojasoße vom Tisch. Wen interessieren eigtl. die Arbeitslosenzahlen? Sind sie als Signal zu verstehen, wie sehr man sich von der Arbeitslosikeit bedroht fühlen muss? Sind sie ein Indikator dafür wie gut es diesem wundervollen Land wirtschaftlich geht? Sind sie der Grund für wildeste Stammtisch-Diskussionen, sobald die Arbeitslosenzahlen wieder steigen und man sich in Hermanns „Dorfkrug“ wieder einen Führer wünscht, der das Heft in die Hand nimmt und die Autobahnen auf 20 Spuren ausbauen lässt? Stimmen die Zahlen überhaupt? Und falls nein, wer beschwert sich? Wer kontrolliert das? Und wer _VERFLUCHT NOCHMAL_ denkt an die Kinder? Und nochmal: Wen interessiert das eigentlich? Skandal!

Und jetzt zum aufregenden Part in der Überschrift, bei dem es Dir, lieber Leser / liebe Leserin sicher schon in den Fingern juckt, um endlich was in die Kommentarspalte klatschen zu können: Ja, Mark Medlock ist eine schwule Hete! Warum? Einerseits scheut der Gute sich nicht, der Arschmade Oliver Pocher vor Millionen die Meinung zu dessen „scheiß Schwulen-Witzen“ zu geigen (ab 1:30), andererseits ist es ihm aber nicht zu wider, mit Mehrzad Marashi so ein Video zu drehen, in dem er den heterosexuellen Oberchecker mimt, der den ganzen Tag nur weibliche Models flach legt. Oder interpretiere ich das nur falsch? Na ja, das er vermutlich auf ein ähnliches Niveau wie Pocher rutscht, ist ihm sicher nicht klar. Er verkauft sich für ein Video, in dem halbnackte Frauen präsentiert werden, die beim Hetero-Mann typischerweise die prämotorischen Hirnareale aktivieren lassen. Eben jene prämotorischen Hirnareale, die, laut diesem Artikel, bei Männern kurz vor der Benutzung von Werkzeugen aktiviert werden. Dürfen die das? – ähm, darf der das?

Mark Medlock ist 'ne Hete!

Na klar: Bloß weil er ausschließlich mit halbnackten Frauen auf ’nem Schnellboot in der Karibik ein wenig herum turtelt und angehimmelt wird, ist er sicher nicht zwangsläufig als Hete zu sehen (mach‘ ich aber). Glücklicherweise ist es ja auch nicht so, dass er alle paar Szenen seinen Schwengel raus holt und sich irgendwie an den Frauen verlustiert, trotzdem bin ich jetzt irgendwie bi-neugierig – ähm, verwirrt. Lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, wenn ich einem homosexuellen Menschen sofort politisches Interesse an „der eigenen Sache“ unterstelle? Vermutlich. Wenn man es genau nimmt, ganz schön kontraproduktiv als bekennender Homosexueller so ein Video zu drehen. Und zack, da dudelt dieser Coversong auch schon wieder auf dem Klingelton- / Nacktscanner-Werbesender VIVA. Und meine Kritik zielt bewusst auf Mister Medlock ab und nicht auf das Video – das kann ja jeder und ist mir auch ehrlich gesagt zu doof, denn dann kann ich mir auch gleich eine Kugel in den Kopf jagen, wenn mich so ein Video nun sonderlich schockieren würde – klar Kritik wäre angebracht… aber nicht jetzt, nicht hier und nicht von mir. Schnell was Besseres gucken. Z.B. das hier:

‚n Hund im Büroooooo!
cyberpunk

Rocker und Rechtsextreme: Immobiliengeschäfte

Nachdem ein Neonazi ein Lokal bei Stade ersteigert hat, will sich der Verfassungsschutz nicht festlegen, wer demnächst dort feiern könnte: Aktiv sei der Käufer in mehreren Szenen.

Der Kauf ist nicht anzufechten: Die Ersteigerung des Gasthauses „Zur Symphonie“ in Hollern-Twielenfleth bei Stade durch den Rechtsextremisten Sebastian Stöber ist rechtens. „Es kam völlig überraschend“, sagt Hans Jarck, Bürgermeister der Samtgemeinde Lühe und bestätigt, dass keine Vertragsauflösung möglich sei. Am 17. Juni ersteigerte Stöber den über 100 Jahre alten Gasthof mitsamt rund 8.000 Quadratmetern Grund. Wer das Gebäude nutzt, ist derweil unklar. Denn Stöber bewegt sich auch im Rockermilieu.

(weiterlesen)

„Es müsste immer Musik da sein…“

German Privacy Foundation – Das Privacy Handbuch

Folgendes PDF der GPF (German Privacy Foundation) sollte sich jeder von Euch abspeichern, durchlesen und weiterleiten! Hier die Einleitung der GPD:

Im realen Leben ist Anonymität die tagtäglich erlebte Erfahrung. Wir gehen eine Straße entlang, kaufen eine Zeitung, ohne uns ausweisen zu müssen. Das Aufgeben von Anonymität (z.B. mit Rabattkarten) ist eine aktive Entscheidung. (Anm. d. Red.: Ähm, und Überwachungskameras?!)

Im Internet ist es genau umgekehrt. Von jedem Nutzer werden Profile erstellt. Websitebetreiber sammeln Informationen (Surfverhalten, E-Mail-Adressen), um beispielsweise mit dem Verkauf der gesammelten Daten ihr Angebot zu finanzieren. Betreiber von Werbe-Servern nutzen die Möglichkeiten, das Surfverhalten websiteübergreifend zu erfassen.

Staatliche Maßnahmen zur Überwachung werden derzeit stark ausgebaut und müssen von Providern unterstützt werden. Nicht immer sind die vorgesehenen Maßnahmen rechtlich unbedenklich (siehe VDS ->).

„Eine zukünftige Regierung könnte eine technische Infrastruktur erben, die für Zwecke der Überwachung bestens geeignet ist. Sie kann Bewegungen der politischen Gegner, jede finanzielle Transaktion, jede Kommunikation, jede einzelne E-Mail, jedes Telefongespräch überwachen. Alle Mitteilungen könnten gefiltert und gescannt, automatisch zugeordnet und protokolliert werden. Es ist an der Zeit, dass die Kryptografie von uns allen genutzt wird.“ Phil Zimmermann (Entwickler von Pretty Good Privacy, PGP)

Verfassungsschutz veröffentlicht seine Klolektüre für 2009

Der Verfassungsschutzbericht 2009 ist am 21.06.2010 von Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Heinz Fromm, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Passend dazu wird natürlich auch die Splitteratombombe von Berlin in den Nachrichten verwurstet.

Hmmm…:

Der in Göttingen ansässige und bundesweit tätige Verein „Waisenkinderprojekt Libanon e.V.“ (WKP) – der u.a. Patenschaften für Waisenkinder im Libanon vermittelt – überweist die in Deutschland gesammelten Gelder an die „al-Shahid Association“ („Märtyrer-Stiftung“) mit Sitz im Libanon. Die Stiftung ist Teil des Sozialnetzwerks der „Hizb Allah“ und unterstützt Programme für Familien, deren Angehörige bei Kampfhandlungen gegen Israel getötet wurden.

Video-Tutorial: Mit Adobe After Effects Gesichter unkenntlich machen / verpixeln per Motion Tracking

Immer mehr Videos von Demos oder anderen Aktionen landen im Netz. Heute hat mich das zweite Video der „Berliner Splitteratombombe“ dazu bewegt, die Gesichter in eben diesem Video aus Sicherheitsgründen unkenntlich zu machen (in Arbeit – Upload folgt). Es ist unschön, wenn Videos von linken AktivistInnen im Netz auftauchen, bei denen die Bullen, Nazis und Co. nur noch Screenshots machen müssen, um ihre Anti-Antifa-Akten zu füllen. Deshalb sollten sich alle Video-Filmer und Uploader unter Euch folgende Fähigkeit aneignen. Es wird erklärt, wie man per Adobe After Effects Motion Tracking (Bewegungsverfolgung) Objekte in einem Video „verfolgt“ und einen Effekt darauf legt. Falls Euch das erste Video (englisch) nicht genügt, schaut Euch die beiden unteren Videos (beide deutsch) auch noch an. Danach solltet Ihr verstanden haben, wie es funktioniert.

Adobe After Effects CS4 SERIAL: 1023-1095-1571-6224-3145-2879
Adobe After Effects CS4 Crack Files: AfterFX.dll + amtlib.dll + readme.txt (Mirror #1, Mirror#2)

Download After Effects CS4: Adobe After Effects CS4
ACHTUNG: Einloggen auf Boerse.bz notwendig um die Links zu sehen!

Pixel against pigs!
cyberpunk

Der Vuvuzela-Filter: Die WM ohne nerviges Getröte hören!

CYBERPUNK <3 INTERNET!

UPDATE:
HIER GIBT ES EINE KOSTENLOSE LÖSUNG! (KLICK MICH!)

Folgenden Text habe ich soeben entdeckt. Er erklärt, wie man live den nervigen Vuvuzela-Ton ausblenden kann. Dazu benötigt es nur einen PC, eine Soundkarte mit geringer Latenz und eine Software. Ein Lösung für Windows gibt es hier.

Der Vuvuzela-Filter:
Ein kurzer Test mit dem Stimmgerät vor dem Fernseher zeigt, dass es sich bei dem nervenden Dauerton um ein Ais handelt.


Das Stimmgerät zeigt ein B flat an, es arbeitet mit amerikanischer Notation, wo ein deutsches H ein B ist und ein deutsches B bzw. Ais ein B flat

Vorher:


Nachher:

Also, wir haben es mit einem Ais zu tun, und dieser Ton hat als kleines Ais, das ist der Grundton der Vuvuzela, eine Frequenz von etzwa 233 Hertz. Obertöne liegen demzufolge beim eingestrichenen Ais (466 Hertz), dann bei 932 Hertz und 1864 Hertz. Für den Vuvuzela-Killer brauchen wir also nur einen steilflankigen Bandstoppfilter, der die entspechenden Frequenzen herausnimmt. Hierzu eignet sich im Prinzip jeder moderne Computer, der über eine Soundkarte mit geringen Latenzzeiten verfügt und entsprechende Software. (via)

Tolle Sache!
cybeprunk

P.S.: Danke @DerFarmer, SpiderM & Christopher für die Links.




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