Archiv für März 2010

Andrej Holm im Interview auf Küchenradio.de

Andrej Holm ist Stadtsoziologe an der Uni Oldenburg und lebt in Berlin. Die Bundesanwaltschaft ermittelt seit zweieinhalb Jahren gegen ihn wegen Verdachts auf Mitgliedschaft in einer kriminellen (lange: terroristischen) Vereinigung. Andrej erklärt, wie das alles kam, was Verhaftung, Gefängnis und die Überwachung seines Lebens mit ihm gemacht haben und welche Lehren zu ziehen sind für das Verhältnis von Staat und Bürgern.

Zum Interview

cyberpunk

Wikileaks will 37.000 E-Mails der NPD veröffentlichen

Jetzt schlägt’s 13 für die NPD: Wikileaks will 37.000 Emails der NPD veröffentlichen

Hier gibt’s ein interessantes Interview als MP3 mit Daniel Schmitt (Wikileaks), welches gut eineinhalb Stunden geht und relativ informativ ist. Ab ca. 1 Stunde, 03 Minuten, 45 Sekunden geht’s um die NPD-Mails, worauf dann im Folgenden hin und wieder eingegangen wird und man diskutiert, ob es okay ist, diese 37.000 Mails zu veröffentlichen, obwohl davon ausgegangen werden muss, dass dort sehr private, NPD-irrelevante Mails dabei sind.

Schimpanse macht Hitlergruss

*holt sich schon mal Popcorn*
cyberpunk

Wir brauchen dringend einen 3. Weltkrieg!


Spruch des Monats

„Westerwelle (…) unser Außenminister. Ik wees noch, als der seinen ersten Einsatz hatte, in Polen – ik hatte Pipi inne Augen jehabt. Ik hab‘ sekündlich damit gerechnet, dass et zum 3. Weltkrieg kommt – und wir brauchen dringend ’nen 3. Weltkrieg – weil Guido Knopp is‘ mit den ersten beiden schon fast durch.“ Kurt Krömer

Macht’s jut, Nachbarn!
cyberpunk

WikiLeaks unter verstärkter Überwachung: Am 05.04.2010 wird ein brisantes Video veröffentlicht!

Die Verantwortlichen der Whistleblowing-Website WikiLeaks fühlen sich offenbar massiv von isländischen und US-Behörden beobachtet. Grund ist wahrscheinlich die Ankündigung, am 5. April ein Video über sogenantes „Targeted Killing“ durch die USA zu veröffentlichen.

WikiLeaks

Das Video war den WikiLeaks-Verantwortlichen verschlüsselt zugespielt und kürzlich entschlüsselt worden. Auf Twitter kündigte WikiLeaks die Veröffentlichung am 5. April an. Genaue Details sind noch nicht bekannt, aber es ist anzunehmen, dass das Video äußerst brisant ist.

Nun sieht es so aus, als habe diese Ankündigung Wikileaks verstärkt in den Fokus der Geheimdienste gerückt. In einem in den frühen Morgenstunden veröffentlichten Tweet heißt es, WikiLeaks sei momentan unter massiver Überwachung durch isländische und US-amerikanische Behörden. Man werde verfolgt, fotografiert und gefilmt; man habe WikiLeaks-Mitarbeitern auch Fotos vertraulicher Treffen gezeigt. WikiLeaks-Editor Julian Assange sei nach Norwegen verfolgt worden, wo er der Website SKUP (Stiftelsen for en Kritisk og Undersøkende Presse – Stiftung für eine kritische und investigative Presse) ein Interview gab. Im Zusammenhang damit seien mit WikiLeaks in Verbindung stehende Personen von den Behörden 22 Stunden lang festgehalten und gezielt befragt sowie ein oder mehrere Computer beschlagnahmt worden.

Ironischerweise hatte Assange bei dem Interview noch über Überwachung gesprochen. „Wenn dich keiner überwacht, hast du als Journalist versäumt, deinen Job zu machen,“ sagte der Australier. Zufall, oder wusste er womöglich bereits von der Verfolgung? So oder so: nach dieser Definition haben die Verantwortlichen von WikiLeaks offenbar exzellente journalistische Arbeit geleistet. Arbeit, die sie nun womöglich in Gefahr bringt, jedenfalls twitterte ein WikiLeaks-Mitarbeiter: „Wenn uns etwas passiert, wisst ihr warum: Es ist unser Film vom 5. April. Und ihr wisst, wer verantwortlich ist.“ Einen gewissen Schutz dürften allerdings die Augen der Öffentlichkeit bieten, die mittlerweile auf Wikileaks und deren Tätigkeit gerichtet sind. (Quelle: gulli.com)

cyberpunk

iPhone mit LTE-Unterstützung, echter Flatrate und ohne Drosselung

LTE (Long Term Evolution): 100MBit/s Downstream, 50 MBit/s Upstream mit dem Handy. Wann? Das steht noch nicht fest. In Schweden und Norwegen wird das LTE-Netz bereits fleißig ausgebaut und auch in Deutschland setzt man 2010 die Segel für das neue 4G-Netz. Es wird bereits spekuliert, ob die nächste iPhone-Generation LTE unterstützen wird. Vermutlich wird es aber noch bis zur übernächsten Generation dauern, denn bis es in Deutschland ein flächendeckendes LTE-Netz gibt, wird die Sonne sicherlich noch unzählige Male auf- und untergehen. Über die Preise des LTE-iPhones und der Mobile-Internet-Flatrate-Handyverträge ohne Datenbegrenzung und Drosselung denkt man jetzt besser auch noch nicht nach. Wir werden sehen…

Aktuelle Infos:
03.03.2010: T-Mobile will noch in diesem Jahr mit LTE starten
23.02.2010: Mobilfunk der 4. Generation noch nicht alltagstauglich
16.02.2010: Mobiles Internet stellt Netzbetreiber vor Herausforderungen

Handypunk lässt grüßen!
cyberpunk

Firefox unbedingt updaten!

Mozilla hat heute eine schwerwiegende Sicherheitslücke im Firefox geschlossen. Wer noch nicht auf Version 3.6.2 umgestiegen ist, sollte dieses sofort tun. Entweder über das Menü im Firefox (Hilfe -> Nach Updates suche) oder Ihr saugt Euch direkt auf der Seite von Mozilla die aktuelle Version. Generell updated sich Firefox selbstständig, sofern Ihr den Browser entsprechend eingestellt habt, aber manchmal dauert es länger als einen Tag, nach erscheinen des Updates.

Mozilla Firefox Update

Mehr Infos: heise.de

happy surfing!
cyberpunk

Milliarden-Debakel beim Digitalfunk der Polizei

Hier mal ein aktueller Bericht von Martin Lutz (Welt.de) zum Thema Digitalfunk in Deutschland. Bereits Mitte des Jahres 2007 hat WELT.DE dazu einen Artikel veröffentlicht. Ich bin ja dafür, dass wir beim „öffentlich rechtlichen“ Analogfunk bleiben, damit man auch in Zukunft, mit einem 2-Euro-Radio aus der Grabbelkiste eines Supermarkts, den Bullenfunk abhören kann. Aber auch für den Digitalfunk wird sich da eine Lösung finden lassen, wenn er denn tatsächlich noch in diesem Jahrhundert flächendeckend eingeführt wird.

Auf www.digitalfunk-rlp.de findet man einige Infos, welche Funkgeräte eingesetzt werden (sollen) und auch weitere nützliche Infos. Speziell für Niedersachsen gibt es auf www.digitalfunk.niedersachsen.de nähere Infos. Und auch in der CopZone beschäftigt man sich mit dem Thema.

Milliarden-Debakel beim Digitalfunk der Polizei

25.02.2010 | Die bundesweite Einführung des Digitalfunks für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste wird sich nach Recherchen von WELT ONLINE um mindestens drei Jahre verzögern und viel teurer werden als geplant. Insgesamt werden die Kosten auf rund zehn Milliarden Euro geschätzt. Der Rechnungshof ist alarmiert.

Im Vertrauen sagt ein Landesinnenminister: „Es ist ganz schlimm.“ Zitiert werden will er aber nur mit den Worten: „Es geht voran“. Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte sehen das anders. Mitten im digitalen Zeitalter arbeiten sie immer noch mit einer Steinzeit-Technik. Ihr Analogfunk ist veraltet, störanfällig und nicht abhörsicher. Als „öffentlicher Rundfunk“ wird er deshalb von den Beamten verspottet. Jeder halbwegs clevere Kriminelle kann dank preisgünstiger Radio-Scanner aus einem Technikmarkt mithören, wenn im Äther nach ihm gefahndet wird. Deshalb soll sogar mancher Verbrecher schon entwischt sein.
(mehr…)




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: